Aromatische Staude aus der Familie der Schwertliliengewächse (Iridaceae).
Herkunft: von Südwest-Europa bis zum Kaukasus (Wiesen, lichte Wälder).
Höhe der blühenden Pflanze: 40 cm. Blätter bis zu 50-60 cm lang, grasartig, dunkelgrün.
Blütenstand 20-25 cm hoch, deutlich kürzer als die Blätter, endet in 1-2 großen Blüten von violett-purpurroter Farbe. Die Blüten «schauen» sozusagen hinter den Blättern hervor.
Natürliche Blütezeit: Mai - Juni. Verliert nach der Blüte nicht an Dekorativität. Ziemlich trockenheitsresistent.
Winterhärtezonen: Z5 - Z9.
Laub: krautig, linear, länger als die Blütenstände, mit ausgeprägten Adern, grün.
Bodenansprüche: mittel.
Verwendung: für Steingärten.
Besonderheit: Preis «Verdienstorden für Gartenbau» (A.G.M.) der Königlichen Gartenbaugesellschaft.
Aussaat: Vorherige Stratifizierung erforderlich.
Saatgutstratifikation - eine Methode der Vorbereitung von Saatgut vor der Aussaat, um die Keimung zu beschleunigen. Wird hauptsächlich für schwer keimende Samen von Baumarten (Obst-, Forst-, Zier-) und einigen Heilpflanzen verwendet. Die Samen werden mit feuchtem Substrat (Sand, Sägemehl, Torfkrume, Moos) geschichtet und dann bei niedriger Temperatur (+1+5 °C, z. B. im unteren Fach des Kühlschranks) und freiem Luftzutritt gelagert. Auf 1 Teil Samen kommen 3-4 Teile Substrat. Die Stratifizierung dauert ein bis mehrere Monate.

* Wenn die Blätter der Iris sintenisii eine streng vertikale Position einnehmen, wie bei den meisten Spuria-Iris, dann hängt die Blattspreite der Iris graminea im oberen Teil herab. Ihr kurzer Stängel geht im dichten, grasartigen Laub verloren. Die Blüten sind 6-7 cm im Durchmesser, violett-purpurrot. Ein charakteristisches Artmerkmal dieser Iris ist eines der Hüllblätter, das sich über die Blüte erhebt.
Die Iris graminea kommt zwischen Sträuchern auf steinigen Böden in den unteren und mittleren Zonen der Berge Südeuropas, Kleinasiens und des Kaukasus vor. Darüber hinaus weist diese Form erhöhte Anpassungsfähigkeiten auf und wuchs viele Jahre lang erfolgreich im Botanischen Garten von St. Petersburg. Seit 1568 in Kultur.


